
Julie Gilbert, 1974 in Grenoble geboren, studierte Literatur an der Neuen Sorbonne und schreibt ein Diplom über‚ den Zerfall des spät-zeitgenössischen Dartstellers’ bei Volodine, Echenoz und Onetti. Später absolviert sie ein DEA am Lateinamerika-Institut über ‚das Bild der Frau im revolutionären kubanischen Kino’. Nach 6 Monaten Aufenthalt in La Havanne am ICAIC wird sie 1997 eingeladen, die Drehbuch-Ausbildung mit Antoine Jaccoud (Schüler von Frank Daniel) an der DAVI (ECAL-Schweiz) zu absolvieren. Julie Gilbert
Von da an schreibt sie zusammen mit dem Regisseur Frédéric Choffat Drehbücher für Kurz-Filme (A Nedjad, Monde Provisoire, Ocumicho sauvé par les diables) sowie für 5 Spielfilme :
Le hasard fait bien les choses, (Preis SSA 2000) von Lorenzo Gabriel umgesetzt und von France 2/TSR produziert, Tania, (Preis SSA 2000), in Vorproduktion mit Rita Productions Genf, Partir aux fraises de Jean Marc Frohle, La lutte finale, in Arbeit (Wettbewerb Grand Public 2005), La vraie vie est ailleurs, (2006).
Gleichzeitig schreibt sie Novellen und Theaterstücke:
Esajas (Preis,de la Sorge, 1998), La dérivante (herausgegeben von Dumerchez/Humus, 1999) L’otage des Dieux (Hörspiel Radio Suisse Romande-Espace 2, 2000), A.l’inconnue et le sexe (Im Andenken an A. Llamas, 2003) Les 13 de B. (PreisSSA 2004), Nos roses, ces putains, mise en scène d’Isabelle Bonillo im Théâtre de la Parfumerie, Genève (Mai 2005).
2006 ist sie die Gewinnerin der Schriftstellerresidenz für Bühnenstücke Textes-en-Scène und das Stück My Swiss Tour, unter der künstlerischen Leitung von Enzo Cormann.
Im Rahmen des Kollektiv L’Oeil du Cyclone zeigte sie im Oktober 2006 ihren Text und Inszienierung VOISINS im Théâtre Saint-Gervais in Genf.
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